Rose Lowder, Les Coquelicots, 2000, 16 mm, colour, silent, courtesy of Light Cone Rose Lowder
Die Kunsthalle Zürich präsentiert im September 2025 die erste institutionelle Einzelausstellung der Fotografin und Filmemacherin Rose Lowder (*1941). Bereits seit den späten 1970er Jahren arbeitete die Künstlerin mit experimentellem, analogem Film. Die französisch-peruanische Künstlerin hat als eines ihrer zentralen Themen die Ökologie gesetzt.
Lowder dreht ausschließlich mit einer 16mm-Bolex-Kamera und konstruiert ihre Filme direkt in der Kamera, Bild für Bild. Ihre Motive finden sich in der Natur: Landschaften, Berge, Tiere, Pflanzen. Sie nutzt Leerstellen im Bild und fertigt so komplexe Szenerien, rhythmisch und poetisch. Exemplarisch für das ist die Serie „Bouquets“ die ausschließlich aus übriggebliebenem Filmmaterial besteht.